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VERGRIFFEN - TITEL IST NICHT MEHR LIEFERBAR [Letzte Aktualisierung: 16.10.2007] Paperpack Hypothese war, daß intensiver Maisanbau mit Güllewirtschaft zu Strukturschäden im Boden führe, die sich in einer veränderten Erodierbarkeit zeigten. In einem vierjährigen Feldversuch wurden als mögliche Ursachen die Kationenbelegung des Austauschers, die Dynamik der organischen Substanz und die mechanische Belastung durch Maschinen untersucht. Das Untersuchungsfeld lag auf Parabraunerde über Löß, in der 17 Jahre Mais in Monokultur angebaut worden war. Auf 39 Parzellen wurden folgende Faktoren einzeln und in Kombination geprüft: Menge und Art der ausgebrachten Kationen und der organischen Substanz, Fruchtfolge sowie mechanische Belastung. Eine Vergleichsparzelle wurde mit Mais in Monokultur bebaut und gedüngt. Es zeigte sich, daß Parzellen mit niedrigem pH-Wert und hohem organischem Anteil, der stabile Aggregate mit hoher Wasserbindekapazität bewirkt, die geringsten Abträge hatten. Kalkung und Befahrung erhöhten die Abträge. Eine Veränderung des Bodenabtrages durch Gülle oder den Maisanteil war nicht nachweisbar. Eine Zunahme der Bodenerodierbarkeit ist auch nach 21 Jahren nicht nachweisbar.
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