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VERGRIFFEN - TITEL IST NICHT MEHR LIEFERBAR [Letzte Aktualisierung: 10.12.2008] [ KBV 4 ] Die Büraburg bei Fritzlar.Burg - „Oppidum“ - Bischofssitz in karolingischer Zeit.
Norbert Wand
Hardcover Die Büraburg zählt zu den bekanntesten frühmittelalterlichen Burganlagen Deutschlands, da sie bereits in karolingischen Quellen erwähnt wird, die ihre Funktion genauer beschreiben, und von 1926-1931 von Joseph Vonderau aus Fulda für die damalige Zeit vorbildlich untersucht wurde. Neuere Grabungen wurden von 1967-1973 unter Walter Schlesinger, Wolfgang Dehn und dem Verfasser durchgeführt. Dargestellt werden das Besiedlungsbild nach den Schriftquellen, die Grabungsbefunde aus Befestigung, Siedlung, Kirche und Gräberfeld, die Kleinfunde, insbesondere Keramik, Glasgefäße, Geräte, Schmuck, Waffen, Reitzubehör und organische Reste sowie die Besiedlungsgeschichte des gesamten Umlandes. Die Schriftquellen zeigen, daß die Büraburg vor 742 und noch 774 bestand. Anhand des Fundmaterials kann der Beginn ins späte 7. Jh., das Ende in die Zeit um 850 datiert werden. Der erste Mauerring entstand Ende des 7. Jhs. [Periode I], wurde wohl um 700 durch Mauer IIa und zwischen 750-780 durch Mauer IIb ersetzt, deren Instandhaltung um 850 endete. Allein das Gipfelplateau blieb bis ins Hochmittelalter weiter besiedelt [Periode III].
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