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Hilzingen ]

Die linearbandkeramische Siedlung von Hilzingen "Forsterbahnried" und die altneolitische Besiedlung des Hegaus.

Barbara Fritsch

Cover:

[Letzte Aktualisierung: 25.04.2007]

Hardcover

Teile der bandkeramischen Siedlung von Hilzingen [ca. 5300-4800 B.C.] wurden 1985 von der Verfasserin selbst ausgegraben, wobei sich im Nordosten 15 Hausgrundrisse ergaben, während im Zentrum und Westen Gruben lagen. Die Grob- und Feinkeramik war mit 38 Band[=Bauch]verzierungs- und 26 Randverzierungstypen dekoriert. Bei den Geräten aus Felsgestein [Dechsel, Axt, Klopfer, Mahl-, Reib-, Schleifsteine] ließ sich ein funktionsspezifischer Rohmaterialeinsatz erweisen. Knochen- und Geweihgeräte kommen in neun Geräteklassen vor [Spitzen, Meißel, Druckstäbe, Messer, Spatel, Stäbchen, 2 Hackenarten, Retuscheure], die zur Textil-, Leder- und Bodenbearbeitung dienten. An Schmuck liegen Knochenanhänger, Ton- und Steinarmringe vor, Spinnwirtel zeugen von der Herstellung von Textilen. Die Keramikseriation erlaubt eine Unterteilung in neun Stilphasen und zusammen mit der Stratigraphie eine relativchronologische Ordnung der Befunde. Spezifische Magerungsbestandteile deuten an, daß jeder Haushalt seine eigene Keramik anfertigte. Am Ende der Besiedlung erfolgte eine Veränderung hin zur Hinkelstein-Stichbandkeramik-Gruppe.

Inhalt:298 Seiten, 121 Abbildungen, 45 Tabellen, 63 Tafeln    Einband:Hardcover 
Text:deutschFormat:21,0 x 29,7 cm / DIN A4 
Fremdsprachige
Zusammenfassungen:
englisch, französischGewicht:1.380 g
Schlagworte:   
  
DissertationUniversität Freiburg/Breisgau 1998ISBN-13:978-3-89646-007-3
 ISBN-10:3-89646-007-2
 Erscheinungsort:Rahden/Westf.
Preis:66,50 € (fPr)Erscheinungsjahr:1998



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