![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
[Letzte Aktualisierung: 25.04.2007] Hardcover Teile der bandkeramischen Siedlung von Hilzingen [ca. 5300-4800 B.C.] wurden 1985 von der Verfasserin selbst ausgegraben, wobei sich im Nordosten 15 Hausgrundrisse ergaben, während im Zentrum und Westen Gruben lagen. Die Grob- und Feinkeramik war mit 38 Band[=Bauch]verzierungs- und 26 Randverzierungstypen dekoriert. Bei den Geräten aus Felsgestein [Dechsel, Axt, Klopfer, Mahl-, Reib-, Schleifsteine] ließ sich ein funktionsspezifischer Rohmaterialeinsatz erweisen. Knochen- und Geweihgeräte kommen in neun Geräteklassen vor [Spitzen, Meißel, Druckstäbe, Messer, Spatel, Stäbchen, 2 Hackenarten, Retuscheure], die zur Textil-, Leder- und Bodenbearbeitung dienten. An Schmuck liegen Knochenanhänger, Ton- und Steinarmringe vor, Spinnwirtel zeugen von der Herstellung von Textilen. Die Keramikseriation erlaubt eine Unterteilung in neun Stilphasen und zusammen mit der Stratigraphie eine relativchronologische Ordnung der Befunde. Spezifische Magerungsbestandteile deuten an, daß jeder Haushalt seine eigene Keramik anfertigte. Am Ende der Besiedlung erfolgte eine Veränderung hin zur Hinkelstein-Stichbandkeramik-Gruppe.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| VML Verlag Marie Leidorf GmbH · Stellerloh 65 · D-32369 Rahden/Westf. · eMail: info@vml.de | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Programmierung: Andreas Brunn M.A.