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[Letzte Aktualisierung: 19.04.2007] [ AMDK 11 ] Das bronze- und hallstattzeitliche Gräberfeld von Riedenburg-Emmertal, Lkr. Kelheim.
Elke Schanz
Dieser Titel ist auch als Paperback verfügbar. Das Gräberfeld mit Belegungsphasen von Bz B-D und Ha D zeichnet sich durch zum Teil sehr gute Erhaltungsbedingungen aus, weil viele Grabhügel in einer Hangmulde lagen und von Hangkolluvien bedeckt und geschützt waren, die naturwissenschaftlich untersucht wurden. Dies erlaubte detaillierte Beobachtungen zum Aufbau von Hügelschüttung und begrenzendem Steinkreis. Das bronzezeitliche Beigabenspektrum fügt sich problemlos in benachbarte zeittypische Befunde ein, wobei auch Kontakte zu anderen Kulturgruppen zu belegen sind. Das hallstattzeitliche Material läßt sich über die Keramik dem Oberpfälzer Raum anschließen. Möglicherweise können erstmals Stufenschalen in die Stufe Ha D2 datiert werden. Die Geschlechtsverteilung ist ausgewogen, Kinder sind wegen schlechter Erhaltungsbedingungen unterrepräsentiert. Bronzezeitliche Männergräber zeichnen sich durch Beigabe einer Nadel und das Fehlen von Keramik aus, Frauengräber durch paarige Nadeln mit Armschmuck und Keramikbeigabe. Kinder wurden entweder beigabenlos oder mit geschlechtsunspezifischen Metallobjekten und überdurchschnittlich viel Keramik beigesetzt.
* Dieser Titel ist auch als Paperback zum Preis von 35,80 € verfügbar. Klicken Sie hier für weitere Informationen |
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