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[Letzte Aktualisierung: 23.04.2007] [ IA 54 ] Griechische Familienweihungen.Untersuchungen einer Repräsentationsform von ihren Anfängen bis zum Ende des 4. Jhs. v.Chr.. Christoph Löhr Hardcover Gegenstand der Untersuchung sind Monumente der Familienrepräsentation oder in Familienkontext im archaischen und klassischen Griechenland. Sie schließt Schriftquellen und Inschriften auf ca. 200 Weihgaben [Familiengruppen, Dreifüße, Reliefs, Tierfiguren] ein, Grabmäler wegen ihres immanenten Familiencharakters jedoch aus. Familienbande bestehen zwischen Weihenden, zwischen Geehrten oder zwischen Weihenden und Geehrten. Im 6. und 5. Jh. sind nur Kernfamilien, insbesondere Vater-Sohn / Söhne vertreten, während im 4. Jh. über drei und mehr Generationen geweiht wurde. Im Kontext der Heilung und Errettung aus Gefahr sind Mutter-Kind-Beziehungen am häufigsten, während sonst Weihungen von/für Frauen solchen von/für Männer[n] zahlenmäßig unterlegen sind. Motive für die Weihung in Heiligtümern und an Gottheiten waren: Stolz auf Familie oder olympische Erfolge, Beleg der Verwandtschaft als Grundlage für Erbfolge und Bürgerrecht, Wohlstand eines Familienunternehmens und religiöse Verpflichtung auf der Grundlage von Gelübden. Im 5. Jh. spiegelt sich die zunehmende Interaktion von Familie und Polis in steigenden Weihungszahlen.
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